Teffroman (in Arbeit)

Januar 1999. Eine nächtliche Szene auf dem Friedhof von Sankt Severin in
Aachen-Eilendorf. Wir erleben den Tod des Gustav „Teff“ Imbusch,
schwerer Alkoholiker, Kettenraucher, Schwerenöter, der in dieser
Nacht sein Leben aushaucht. Die Umstände sind ungeklärt. Wurde Teff
ermordet? Fiel er im besoffenen Kopf von der Friedhofsmauer? Der Tod
ist Anlass zum Rückblick auf das Leben, dass Teff 60 Jahre lang
führte. Die Kindheit im Krieg und auf der Flucht, die Jugend in der
„Deutschen Demokratischen Republik“, das Rübermachen aus der
Zone nach Westen, das Versemmeln aller Chancen, die das Leben
angeboten hat. Das Scheitern wird hier zum Normalfall, produziert aus
Zeitgeschichte und eigenem Unvermögen. Die Geschichte des 20.
Jahrhunderts ist die Geschichte des kleinen Mannes. Hier wird sie
erzählt.

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